Gesunde Zähne - das sollten Sie wissen


Auf Gesundezähne24.de finden Sie ausführliche Informationen rund um das Thema Zähne. In unserem Lexikon haben wir Informationen zu zahnärztlichen Fachbegriffen für Sie verständlich zusammengestellt. Zudem finden Sie eine Vielzahl von hilfreichen Tipps, wie Ihre Zähne lange gesund bleiben.



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Zahnprobleme als Diabetiker

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Neuesten Forschungen zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen Diabetes und Parodontose. Demnach erkranken Menschen, die Diabetes haben, wesentlich häufiger an Parodontose, weswegen Forscher nun eine chronische Parodontitis als möglichen Risikofaktor für Diabetes ansehen.

Unter Parodontose versteht man eine Zahnbetterkrankung, bei welcher die Zähne gelockert sind. Vor allem dadurch, dass Bakterien in das Blut eindringen und Zellen aktivieren, welche dann biologische Entzündungsparameter auslösen, kommt es zu der schädlichen Wirkung auf den gesamten Körper. In der Bauchspeicheldrüse werden dann die Zellen, die für die Herstellung von Insulin zuständig sind, beschädigt oder sogar vollkommen zerstört. Im schlimmsten Fall kann daraus ein Typ-2-Diabetes entstehen. Auch wenn man sonst vollkommen gesund ist und keinerlei Risikofaktoren für Diabetes hat, ist es nicht ausgeschlossen, dass man diese Erkrankung kommt.

Um dies zu verhindern, sollte man immer auf eine gute Mundgesundheit achten, denn diese kann nicht nur Diabetes, sondern auch viele andere Erkrankungen verhindern. Wer seine Zähne richtig putzt, Zahnseide verwendet und regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung geht, kann sein Risiko, an Diabetes zu erkranken, erheblich mindern.

Zusammenhang von Zahnproblemen und Diabetes?

Eine Frage, die sich viele Menschen, die Diabetes haben, immer wieder stellen, ist, ob man ein höheres Risiko hat, Zahnprobleme zu bekommen. Experten sind sich hier einig, dass das Risiko, Parodontose zu entwickeln und Zähne zu verlieren, sehr hoch ist, sofern der Blutzuckerspiegel schlecht eingestellt ist. Erkrankungen, die häufig im Zusammenhang mit Diabetes festgestellt wurden, sind Soor, eine Infektion, die durch einen im Mund wachsenden Pilz verursacht wird, als auch Mundtrockenheit, welche Karies, Wundheit, Infektionen und Apthen verursachen kann. Um diesen zahlreichen Problemen vorzubeugen, sollte man stets auf einen gut eingestellten Bluzuckerspiegel achten. Aber auch eine gute Pflege der Zähne und des Zahnfleischs ist wichtig, außerdem sollte man als Diabetiker alle sechs Monate seine Zähne und sein Zahnfleisch kontrollieren lassen. Wenn man Rauchen vermeidet, kann man ebenso das Risiko, kranke Zähne zu bekommen, vermindern. Die oftmals beim Diabetes auftretende Mundtrockenheit kann man ebenso vermeiden, wenn man auf einen gut eingestellten Blutzucker achtet.

Der Zahnarzt sollte unbedingt informiert werden, wenn man Diabetes hat, zudem sollte er über alle Medikamente, die man einnimmt, Bescheid wissen. Wenn der Blutzucker nicht gut eingestellt ist, sollte man keine zahnärztlichen Eingriffe verschieben.

Woran erkennt man Mundkrebs?

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Leider kommt es nicht gerade selten vor, dass Menschen an Mundkrebs erkranken. Ärzte verstehen unter dieser Krankheits Krebs, der sich meist an der Unterlippe, im hinteren Rachenraum, im Innenraum des Mundes, an den Rachenmandeln oder an den Speicheldrüsen bemerkbar macht. Männer erkranken häufiger an Mundkrebs als Frauen, allerdings in der Regel erst nach dem vierzigsten Lebensjahr. Als wichtigster Risikofaktor gilt starker Alkoholkonsum in Verbindung mit Rauchen.

Sofern Mundkrebs nicht rechtzeitig erkannt wird, muss er operativ entfernt oder mit einer Chemotherapie behandelt werden. Im schlimmsten Fall kann er tödlich sein. Die größte Gefahr besteht dann, wenn diese Krankheit nicht rechtzeitig erkannt wird. Deswegen finden Sie hier viele Tipps und Ratschläge zur Früherkennung von Mundkrebs.

Früherkennung von Mundkrebs:

Nicht immer sendet der Körper bei einem beginnenden Mundkrebs eindeutige Warnhinweise aus. Deswegen ist es wichtig, regelmäßige Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt und beim Hausarzt durchführen zu lassen. Jeder Zahnarzt ist dafür ausgebildet, bereits die ersten Anzeichen von Mundkrebs zu erkennen. Trotzdem sollte man dann, wenn man Auffälligkeiten bei sich entdeckt, sofort den Zahnarzt aufsuchen und nicht erst bis zur nächsten Kontrolluntersuchung warten.

Wunde Stellen an den Lippen, dem Zahnfleisch oder der Mundinnenseite, welche sehr leicht bluten und nicht verheilen wollen, können auf Mundkrebs hindeuten. Aber auch Knoten oder Verdickungen in der Wange, die sich mit der Zunge erfühlen lassen, sind eindeutige Hinweise. Ebenso Vorsicht geboten ist bei Sensibilitätsverlust oder Taubheitsgefühl im Mund, bei weißen oder roten Flecken auf dem Zahnfleisch, der Mundinnenseite oder der Zunge sowie bei Schwierigkeiten beim Kauen oder Schlucken. Hinweisen sollte man den Zahnarzt auch auf Wundheit oder unerklärliche Schmerzen im Mund sowie ein Fremdkörpergefühl in der Kehle, auf Schwellungen am Kiefer und Stimmveränderungen.

Es gibt einige Dinge, die man tun kann, um das Risiko, Mundkrebs zu bekommen, zu minimieren. Alleine dann, wenn man weder raucht noch Tabak kaut, ist das Risiko schon weitaus geringer. Noch besser ist es natürlich, wenn man gar keine Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen raucht. Selbst nach langjährigem Missbrauch kann man sein Risiko, an Mundkrebs zu erkranken, senken, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Ein besonders hohes Risiko hat man dann, wenn man zum chronischen übermäßigen Alkoholkonsum in Kombination mit Tabakkonsum neigt.

Behandlung von Mundkrebs

Lässt sich Mundkrebs nicht vermeiden und die Diagnose wurde erstellt, wird ein Plan ausgearbeitet, welcher sich nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten richtet. In den meisten Fällen ist eine Operation erforderlich, anschließend wird eine Bestrahlung und Chemotherapie durchgeführt.

Mundtrockenheit und was man tun kann

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Dass jeder mal einen trockenen Mund hat, gerade dann, wenn er nervös ist oder unter Stress leidet, ist vollkommen normal. Ist die Mundtrockenheit allerdings ein dauerhafter Zustand, kann dies nicht nur äußerst unangenehm sein, sondern kann auch ernsthafte Gesundheitsprobleme mit sich führen. Schließlich gibt es mehrere Aufgaben, welche der Speichel im Mund hat. Hauptsächlich unterstützt er die Verdauung von Nahrungsmitteln, schützt die Zähne aber auch vor Karies und verhindert, dass sich im Mund Infektionen ausbreiten.

Es kann mehrere Gründe geben, warum die Speicheldrüsen im Mund nicht richtig arbeiten und zu Mundtrockenheit führen. So können in etwa einige Medikamente, darunter vor allem Mittel gegen Entzündungen und Allergien, Schmerzmittel sowie Medikamente gegen Bluthochdruck und Depressionen, die Mundtrockenheit verursachen. Doch auch Krankheiten, eine Chemotherapie, Rauchen und die Menopause können zu einem trockenen Mund führen. Möchte man selbst herausfinden, ob man an Mundtrockenheit leidet, dann sollte man auf die typischen Symptome achten. Vor allem ein klebriges und trockenes Gefühl im Mund, Beschwerden beim Schlucken, ein brennendes Gefühl auf der Zunge, ein trockenes Gefühl im Rachen sowie aufgesprungene Lippen sind eindeutige Zeichen für einen trockenen Mund. Ebenso können ein schwächerer Geschmackssinn, ein metallischer Geschmack im Mund, häufiger Mundgeruch sowie Schwierigkeiten beim Kauen und Sprechen ernst zu nehmende Hinweise sein.

Damit dieses Problem beseitigt werden kann, müssen die Ursachen behandelt werden. Sollten die Speicheldrüsen, die nicht richtig arbeiten, für die Mundtrockenheit verantwortlich sein, kann man sich von seinem Arzt ein Medikament verschreiben lassen, welches die Speicheldrüsen in ihrer Funktion unterstützt. Kann die Ursache für die Mundtrockenheit nicht beseitigt werden, kann man selbst Abhilfe schaffen. So kann der Zahnarzt in etwa einen Mundbefeuchter empfehlen oder man verwendet eine möglichst fluoridhaltige Mundspülung. Ebenfalls wirkungsvoll kann es sein, häufig an Wasser oder Getränken ohne Zucker zu nippen sowie Getränke zu meiden, die zu einem Austrocknen des Mundes führen. Hierzu gehören Getränke mit Koffein, wie beispielsweise Kaffee, Tee und einige der Erfrischungsgetränke. Zuckerfreie Kaugummis sowie harte zuckerfreie Bonbons können ebenso den Speichelfluss fördern. Eher förderlich für die Mundtrockenheit sind hingegen Tabak und Alkohol, sowie scharfe und salzige Lebensmittel.