Gesunde Zähne - das sollten Sie wissen


Auf Gesundezähne24.de finden Sie ausführliche Informationen rund um das Thema Zähne. In unserem Lexikon haben wir Informationen zu zahnärztlichen Fachbegriffen für Sie verständlich zusammengestellt. Zudem finden Sie eine Vielzahl von hilfreichen Tipps, wie Ihre Zähne lange gesund bleiben.

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Nur einmal am Tag Zähne putzen?

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Viele Menschen sind mit der Aussage, dass man die Zähne mindestens zweimal am Tag, besser noch nach jeder Mahlzeit, putzen soll, groß geworden. Einige Wissenschaftler protestieren aber dagegen und sind davon überzeugt, dass es vollkommen ausreicht, nur einmal am Tag die Zähne zu putzen. Sie beharren darauf, dass es keinerlei wissenschaftliche Begründung dafür gibt, öfters die Zähne zu putzen.

Dr. Jens Thomsen, Prophylaxe-Experte von Oral-Prevent sowie praktizierender Zahnarzt, ist der Meinung, dass es vollkommen ausreicht, die Zähne einmal täglich zu putzen. Dabei gilt allerdings, dass man die Zähne sowie die Zahnzwischenräume gründlich säubern soll. Er ist der Meinung, dass sich Plaque und Bakterien nur alle 24 Stunden bilden. Deswegen sei es nicht notwendig, mehrmals die Zähne zu putzen.

Die Zeit, die man sich für das Zähneputzen nimmt, findet er allerdings schon sehr wichtig. Jeden Tag sollten es fünf Minuten sein, wobei man drei für das Putzen mit der Zahnbürste und zwei für Hilfsmittel aufwenden sollte. Neben der Zahnbürste sind weitere wichtige Utensilien Interdentalbürsten. Mit diesen kann man die Zahnzwischenräume einfach und gründlich reinigen. Und auch eine Langzeitstudie aus Schweden belegt, dass es wichtig ist, regelmäßig die Zahnzwischenräume zu reinigen. So können 60 Prozent der Plaques reduziert werden.

Charakteristisch für Interdentalbüsten ist, dass diese aus einem feinen Draht bestehen, der mit vielen Borsten besetzt ist. Diese schmiegen sich ideal an die Oberfläche des Zahnes. Zahnseide hingegen sollte man eher für enge Zwischenräume benutzen.

Dr. Thomsen möchte natürlich niemandem verbieten, die Zähne mehr als einmal am Tag zu putzen. Mehr als zweimal sollten es aber nicht sein, denn dadurch wird der Zahnschmelz nur unnötig belastet. Außerdem besteht seiner Meinung nach die Gefahr, dass man beim Zähneputzen dann nicht gründlich genug vorgeht.

Xylitol als Kariesprophylaxe

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Schon seit Jahren sind Wissenschaftler und Mediziner damit beschäftigt, Mittel und Wege zu suchen, die Zahngesundheit beim Menschen länger zu erhalten. Seit einiger Zeit ist hier Xylitol oder einfach Xylit als Kariesvorsorge bekannt. Doch nur wenige Zahnärzte wissen davon. In Finnland hingegen ist dieses Produkt bereits seit über 30 Jahren etabliert. Dort bekommen es die Schulkinder in Form von Tabletten nach jedem Essen als Kariesprophylaxe. Der Erfolg von Xylit konnte schon belegt werden. Bis zu 80 Prozent weniger Karies bei Kindern sind für Wissenschaftler äußerst positive Ergebnisse.

Bei Xylit handelt es sich um einen Naturstoff, welcher bereits 1891 durch den deutschen Nobelpreisträger Emil Fischer entdeckt wurde. Der Zuckeralkohol hat sein natürliches Vorkommen in der Natur und wird mittlerweile aus Birkenrinde und Mais hergestellt. In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass es keinerlei Nebenwirkungen gibt, wenn man Xylit bzw. Xylitol zur Kariesvorsorge nutzt.

Charakteristisch für das neue Wundermittel gegen Karies ist, dass es süßlich und wie Zucker schmeckt, jedoch 50% weniger Kalorien als dieser hat. Außerdem kann man den Stoff in zahlreichen Obst- und Gemüsesorten finden. Da der Blutzucker- und Insulinspiegel nur geringfügig beeinflusst wird, eignet sich Xylit auch für Diabetiker. Die Wirkung verläuft so, dass das Wachstum von Streptococcus mutans, welcher für Karies verantwortlich ist, gehemmt wird. Zudem wird im Gegensatz zu dem Zuckeraustauschstoff aus Früchten, Sorbit, die Remineralisierung der Zahnoberfläche unterstützt. Laut wissenschaftlichen Studien kann man damit sogar Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich vorbeugen.

Kaufen kann man Xylit entweder als Pulver (5-10 g täglich, verteilt auf 3-5 Portionen), als Bonbons, Lutscher sowie als Kaugummis, Zahncreme und Mundsprays.