Die größten Zahnirrtümer

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Mittlerweile kursieren zahlreiche Gerüchte darüber, was unseren Zähnen angeblich gut tut und was nicht. Als Verbraucher hat man es deswegen nicht immer leicht, zu erkennen, bei welchen Zahnpflegemitteln sich die Investition lohnt und mit welchen Utensilien man seinen Zähnen sogar eher Schaden zufügt. Wir räumen hier mit den größten Zahnirrtümern auf und zeigen, was man wirklich tun kann, um möglichst lange mit einem gesundes Lächeln verzaubern zu können.

Elektrische oder Handzahnbürste?

Das Gerücht, dass elektrische Zahnbürsten gründlicher und besser reinigen können als Handzahnbürsten, hält sich hartnäckig. Um herauszufinden, ob das wirklich stimmt, wurden von Zahnärzten deutschlandweit Plaquemessungen durchgeführt. Diese haben ergeben, dass man bei der richtigen Anwendung von Handzahnbürsten eine ebenso gute Reinigung erzielen kann. Ein Kauf von teureren elektrischen Zahnbürsten ist also überflüssig.

Zucker schadet den Zähnen

Oft hört man, dass nur Zucker die Zähne schädigt. Wer auf Süßigkeiten verzichtet, tut seinen Zähnen angeblich etwas Gutes und muss seltener Kariesentfernungen über sich entgehen lassen. Das stimmt aber nur bedingt, denn nicht der Zucker direkt schädigt die Zähne. Er ist vielmehr eine gute Nahrungsquelle für Bakterien, die den Zucker zu Milchsäure abbauen und dadurch den schützenden Zahnschmelz angreifen. Deswegen sollte man Abstand von zuckerhaltigen Getränken und Süßigkeiten nehmen und sich nach dem Verzehr solcher Lebensmittel die Zähen putzen oder zumindest ein starkes Mundwasser verwenden.

Mundspülungen vs. Zahnbürste

Manche denken, dass sie vollkommen auf das Zähneputzen verzichten können, wenn sie Mundspülungen verwenden. Zwar gibt es auf dem Markt mittlerweile sehr gute Mundspülungen, die mit zahlreichen Mitteln angereichert wurden, die die Zähne schützen, trotzdem können sie das Zähneputzen nicht ersetzen. Beides in Kombination ist aber ideal, um lange gesunde Zähne zu haben. Die Zähne sollten mindestens zwei- oder dreimal am Tag geputzt werden. Die Mundspülung kann man entweder direkt danach verwenden oder aber für zwischendurch. Wenn man unterwegs ist und keine Möglichkeit hat, Zähne zu putzen oder eine Mundspülung zu verwenden, kann man auch auf ein Mundspray zurückgreifen. Übrigens haben wir für Sie einige Tipps zur optimalen Zahnpflege.

Zahngesunde Ernährung

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Die Ernährung spielt die größte Rolle bei der Gesunderhaltung unserer Zähne. Zahlreiche Studien belegen, dass das Risiko, Karies oder Entzündungen im Mundraum zu bekommen, um ein Vielfaches höher ist, wenn man sich schlecht ernährt. So gibt es zum Beispiel zahlreiche Nahrungsmittel, die nahezu prädestiniert sind, um den Zahnschmelz anzugreifen. Wenn sich die Besuche beim Zahnarzt häufen, sollte man seine Ernährung überdenken und überlegen, ob es gute Alternativen gibt. Hier finden Sie einige Tipps zur zahnfreundlichen Ernährung:

Süßigkeiten

Zahnärzte empfehlen immer wieder, dass man nach jeder Art von Süßigkeiten seine Zähne reinigen sollte. Dadurch, dass sich Süßigkeiten, in denen sehr oft Zucker enthalten ist, an den Zähnen und in den Zwischenräumen festsetzen können, reicht eine einfache Mundspülung nicht aus. Zähneputzen inklusive Mundwasser und eventueller Pflege mit Zahnseide sollten Pflicht sein. Wenn es unbedingt Süßigkeiten sein müssen, dann nur welche kaufen, die wenig oder keinen Zucker haben. Beim Kaufen sollte man auf Produkte achten, die mit einem Zahnmännchen gekennzeichnet sind.

Getränke

Auch wenn viele es nicht glauben wollen, auch die falschen Getränke können Karies verursachen. Das Beste ist, wenn man nur Mineralwasser oder Tee trinkt. Zuckerhaltige Getränke, wie zum Beispiel Limonade, Cola oder Eistee, können Karies begünstigen. Nach zuckerhaltigen Getränken sollte man gleich einen Schluck Wasser trinken und mit dem Zähneputzen etwa eine halbe Stunde warten. Ansonsten läuft man Gefahr, dass man den angelösten Zahnschmelz beim Zähneputzen wegbürstet. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass man zuckerhaltige Getränke schnell trinkt. So ist die Verweildauer im Mund möglichst kurz und die Bakterien haben keine Zeit, den Zucker zu verarbeiten.

Gute Nahrungsmittel

Es gibt aber auch einige Nahrungsmittel, welche den Zahnschmelz kräftigen und deswegen ruhig öfters auf dem Speiseplan stehen könnten. Durch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung kann man viel bewirken. Calciumreiche Lebensmittel, wie zum Beispiel Käse oder Quark, sind ebenso gut für die Zähne wie fluoridiertes Speisesalz, denn sie härten den Zahnschmelz und machen diesen widerstandsfähiger.

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