Was passiert beim Bleaching?

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Bleaching bedeutet „bleichen“. In der modernen Zahnkosmetik ist das Aufhellen, bzw. Bleichen der Zähne seit vielen Jahren üblich. Natürliche und gesunde Zähne können durch ein Bleaching tatsächlich schneeweiß werden – für ein schönes Lächeln.

Bleaching in der Praxis

In der Regel führt der Zahnarzt das Bleaching in seiner Praxis durch. Der Vorgang dauert etwa zwei Stunden. Der Zahnarzt verwendet zum Bleichen der Zähne ein spezielles Gel unter dem Zusatz von Wärme und Licht. Eine weitere Möglichkeit des Bleachings ist es, den Bleichvorgang zu Hause durchzuführen. Dies muss jedoch immer in Absprache mit dem Zahnarzt erfolgen. Das Bleichgel wird hierfür in eine spezielle Zahnschiene gefüllt, die der Patient über Nacht trägt. In einigen Fällen genügt es, diesen Vorgang drei Nächte lang durchzuführen, in anderen kann die Behandlung durchaus eine Woche dauern. Sowohl die Schiene als auch das Bleichgel erhält der Patient vom Zahnarzt.

Voraussetzungen für ein Bleaching

Dem Bleaching geht meist eine intensive Zahnreinigung voraus, in welcher Verfärbungen, die durch Nikotin, Kaffee, Wein und andere Nahrungs- und Genussmittel entstanden sind, entfernt werden. Auch Plaque und eventueller Zahnstein müssen vor einem Bleaching gründlich entfernt werden. Das Bleaching darf nur an gesunden Zähnen erfolgen. Eine weitere Voraussetzung ist auch, dass der Patient ausschließlich über echte Zähne verfügt – Kronen oder Implantate können nicht künstlich aufgehellt werden.

Eventuelle Risiken des Bleachings

Ein Bleaching sollte nicht öfter als einmal jährlich durchgeführt werden. Es greift die Zähne, sofern sie gesund sind, nicht an. Jedoch gilt hier der Grundsatz, dass alles, was übermäßig betrieben wird, irgendwann einmal schadet. Risiken gibt es grundsätzlich nicht – ein erfahrener Zahnarzt weiß, wie stark das Bleichmittel dosiert werden darf. Ist es zu stark dosiert, kommt es während der Behandlung zu einem Brennen auf den Zähnen. Auch kann es vorkommen, dass die Zahnhälse nach einem Bleaching sehr empfindlich reagieren – nach ein paar Tagen jedoch ist diese Überempfindlichkeit in der Regel verschwunden.

Mundtrockenheit und was man tun kann

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Dass jeder mal einen trockenen Mund hat, gerade dann, wenn er nervös ist oder unter Stress leidet, ist vollkommen normal. Ist die Mundtrockenheit allerdings ein dauerhafter Zustand, kann dies nicht nur äußerst unangenehm sein, sondern kann auch ernsthafte Gesundheitsprobleme mit sich führen. Schließlich gibt es mehrere Aufgaben, welche der Speichel im Mund hat. Hauptsächlich unterstützt er die Verdauung von Nahrungsmitteln, schützt die Zähne aber auch vor Karies und verhindert, dass sich im Mund Infektionen ausbreiten.

Es kann mehrere Gründe geben, warum die Speicheldrüsen im Mund nicht richtig arbeiten und zu Mundtrockenheit führen. So können in etwa einige Medikamente, darunter vor allem Mittel gegen Entzündungen und Allergien, Schmerzmittel sowie Medikamente gegen Bluthochdruck und Depressionen, die Mundtrockenheit verursachen. Doch auch Krankheiten, eine Chemotherapie, Rauchen und die Menopause können zu einem trockenen Mund führen. Möchte man selbst herausfinden, ob man an Mundtrockenheit leidet, dann sollte man auf die typischen Symptome achten. Vor allem ein klebriges und trockenes Gefühl im Mund, Beschwerden beim Schlucken, ein brennendes Gefühl auf der Zunge, ein trockenes Gefühl im Rachen sowie aufgesprungene Lippen sind eindeutige Zeichen für einen trockenen Mund. Ebenso können ein schwächerer Geschmackssinn, ein metallischer Geschmack im Mund, häufiger Mundgeruch sowie Schwierigkeiten beim Kauen und Sprechen ernst zu nehmende Hinweise sein.

Damit dieses Problem beseitigt werden kann, müssen die Ursachen behandelt werden. Sollten die Speicheldrüsen, die nicht richtig arbeiten, für die Mundtrockenheit verantwortlich sein, kann man sich von seinem Arzt ein Medikament verschreiben lassen, welches die Speicheldrüsen in ihrer Funktion unterstützt. Kann die Ursache für die Mundtrockenheit nicht beseitigt werden, kann man selbst Abhilfe schaffen. So kann der Zahnarzt in etwa einen Mundbefeuchter empfehlen oder man verwendet eine möglichst fluoridhaltige Mundspülung. Ebenfalls wirkungsvoll kann es sein, häufig an Wasser oder Getränken ohne Zucker zu nippen sowie Getränke zu meiden, die zu einem Austrocknen des Mundes führen. Hierzu gehören Getränke mit Koffein, wie beispielsweise Kaffee, Tee und einige der Erfrischungsgetränke. Zuckerfreie Kaugummis sowie harte zuckerfreie Bonbons können ebenso den Speichelfluss fördern. Eher förderlich für die Mundtrockenheit sind hingegen Tabak und Alkohol, sowie scharfe und salzige Lebensmittel.

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