Medikamente können sich negativ auf die Mundgesundheit auswirken. Gerade bei chronisch Kranken, die regelmäßig Medikamente einnehmen, kann es zu Nebenwirkungen im Mund kommen. Die häufigste Nebenwirkung ist Mundtrockenheit. Da sich viele Medikamente früher oder später bemerkbar machen und die Zahn- und Mundgesundheit beeinflussen können, sollte Ihr Zahnarzt stets darüber unterrichtet werden, welche Arznei Sie einnehmen. Er sollte über rezeptpflichtige und über nicht rezeptpflichtige Mittel Bescheid wissen. Neben Mundtrockenheit können Medikamente auch Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder beim Gebrauch von Zahnseide auslösen. Auch Entzündungen und Aphthen, ein Brennen im Mund sowie Taubheitsgefühle und Prickeln sind keine Seltenheit. Unterrichten Sie Ihren Zahnarzt auch bei Bewegungsstörungen oder Geschmacksveränderungen. Diese Medikamente führen zu Mundtrockenheit Mundtrockenheit kann sehr gefährlich sein. Normalerweise hält Speichel nicht nur den... »
Die Gelenkverbindung zwischen Ober- und Unterkiefer ist eines der kompliziertesten Gelenke im ganzen Körper. Es reguliert die Vorwärts-, Rückwärts- und Seitwärtsbewegung des Unterkiefers. Probleme, die das komplizierte System aus Muskeln, Knorpeln, Knochen und Bändern, in seiner normalen Form einschränken, werden als Temporomandibuläre Dysfunktion, kurz TMD, bezeichnet. Woran erkennt man eine Temporomandibuläre Dysfunktion? Dass die Gelenkverbindung zwischen Ober- und Unterkiefer gestört ist, lässt sich nur schwer feststellen. Bei Verdacht ist ein fachkundiger Zahnarzt aufzusuchen. Dieser kann mittels einer medizinischen und zahnmedizinischen Untersuchung feststellen, ob eine TMD vorliegt. Symptome, die bei TMD häufig auftreten, sind unter anderem Kopfschmerzen, Ohrenschmerzen, Schmerz und ein Druckgefühl hinter dem Auge. Auch ein klickender oder ploppender Laut, der beim Öffnen oder Schließen des Mundes auftritt, kann ein... »
Bohrgeräusche, der Nadelstich einer Betäubungsspritze, der medizinische Geruch beim Zahnarzt – bei vielen lösen diese Gedanken große Angst aus. Oft begleitet von Herzrasen, Schweißausbrüchen und Übelkeit. Nicht wenige halten diese heftigen Reaktionen davon ab, regelmäßig ihre Vorsorgetermine einzuhalten. Studien zufolge leidet jeder zehnte Deutsche unter einer ausgeprägten Zahnarztphobie. Aber auch die übrigen 90 Prozent nehmen meist nur ungern im Zahnarztstuhl Platz und empfinden das Prozedere häufig als unangenehm. Neue Hightech-Methoden nehmen dem Zahnarztbesuch heute jedoch seinen Schrecken und machen nicht nur Bohrer und Spritze überflüssig, sondern die Behandlung auch völlig schmerzfrei. Schmerzfreie Injektion So gibt es beispielsweise ein modernes Anästhesiesystem, mit dem Zahnärzte das Betäubungsmittel in computergesteuerte Menge und Geschwindigkeit zielgenau in die entsprechende Stelle im Mund einbringen. „Bei diesem... »
Mehrmals täglich genussvoll eine Zigarette rauchen, das bleibt nicht ohne Folgen. Während bei einigen das Bewusstsein dafür wächst, dass Rauchen Lungenkrebs auslösen und damit das Leben verkürzen kann, wissen viele nicht, dass Rauchen auch im Mund erheblichen Schaden anrichten kann. Denn Tabak verfärbt nicht nur die Zähne, sondern ist auch ein großer Risikofaktor für Erkrankungen im Mundhöhlenbereich. Wer raucht, hat ein dreieinhalb Mal höheres Risiko, Mundhöhlenkrebs (Infos zu Mundkrebs)zu bekommen und ist bis zu fünfmal häufiger von Zahnfleischerkrankungen betroffen als Nichtraucher. Lesenswert: Rauchen schadet den Zähnen Die Folgen beim Rauchen können verheerend sein: Plaque, Karies und Zahnverlust, eine Schädigung der Mundschleimhaut, die Beeinträchtigung der Geschmackssinne und die höhere Anfälligkeit für Infektionen sind typisch. Ein großes Problem dabei: Die meisten wissen... »