Sofortimplantat – so funktioniert es
Als Sofortimplantate bezeichnet man ein Zahnimplantat bzw. einen Zahnersatz, der nach nur kurzer Zeit schnell wieder belastet werden kann.
Voraussetzungen für ein Sofortimplantat:
Eine Sofortimplantation ist nur unter bestimmten Voraussetzungen ausführbar. Zum einen muss das Zahnfleich gesund sein und darf nicht entzündet sein, zum anderen muss ausreichend Kieferknochen vorhanden sein, um dem Implantat Halt zu geben und Stabilität zu gewährleisten.
Sofortimplantat – die Behandlung
Bei der Entwicklung der Sofortimplantate bewährten sich die Zylinder- und Schraubenimplantate. Diese sind in verschiedenartigen Längen und Größen lieferbar. Die Oberflächen könnnen auf Wunsch mit einem speziellen Verfahren behandelt werden, so das eine schnellere Einheilung in den Kieferknochen gewährleistet wird. Zum Beispiel ist es möglich, die Oberfläche des Implantats mit einer speziellen Schicht zu versehen. Dadurch wird eine höhere Knochenkontakfläche hergestellt und somit eine bessere Beständigkeit erreicht. Eine weitere Variante ist das Aufrauen der Oberfläche was ebenso für eine zügige Verheilung sorgt. Mittels hochmoderner Computertechnologie kann eine neue und zügige Behandlungsweise realisiert werden. Zunächst wird ein CT (Computertomogramm) von der behandelten Kieferregion erstellt. Somit kann der medizinische Eingriff am Computer geplant werden. Diese Informationen werden an den Hersteller der Implantatsysteme übertragen und sofort eine exakte Bohrschablone für die Implantate angefertigt. Durch diese Verfahrensweise ist ein besonderes rationelles und effizientes Arbeiten möglich.
Vorteil eines Sofortimplantates:
Sofortimplantate werden heutzutage immer öfter verwendet, da die zeitliche Belastung des Patienten während einer Sitzung sehr gering ist und die Nachversorgung schneller realisiert werden kann. Die gesamte Behandlungsdauer zuzüglich Nachversorgung kann innerhalb von ca. 2 – 4 Stunden erfolgen. Es ist demzufolge ein sehr großer Fortschritt, dass die Patienten in nur eine Sitzung ein festsitzendes Implantat erhalten. In der Regel ist keine zweite Sitzung bzw. Behandlung mehr notwendig.
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2 Kommentare »
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Wie im Text schon erwähnt: der Kiefernochen muss ausreichend stabil sein…wenn nicht wirds auch echt haarig, teilweise wird Knochenaufbau sogar mit RInderknochen betrieben…dass das oft schief geht brauch ja keiner extra zu sagen… einfach mal bei irgendeinem großen Videoportal nach “rinderknochen” suchen!
Kommentar by JRichter — 19. März 2010 @ 13:05
Was gibts denn für Risiken bei Rinderknochen? Ist doch ein ganz natürliches Material. Haste mal den Link, bei mir funzt es grad nicht.
Kommentar by Alexas — 24. März 2010 @ 14:45