Zahnanatomie – woraus bestehen Zähne?


Zähne setzen sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Wir erklären, woraus Zähne eigentlich bestehen und machen einen kleinen Abstecher in die Zahnanatomie.

Die oberste Schicht der Zähne

Die Krone ist der oberste Teil des Zahns und auch der einzige Teil, den man sehen kann. Je nachdem, welche Form die Krone hat, sind daran unterschiedliche Zahnfunktionen auszumachen: Die Vorderzähne sind scharf und haben eine Schneidekante, wohingegen die Backenzähne ebene Oberflächen haben, die das Kauen ermöglichen.

Die äußerte Schicht des Zahnes wird als Zahnschmelz bezeichnet. Er ist das härteste und am stärksten mineralisierte Gewebe des Körpers. Durch eine falsche Ernährung – zu zucker- und säurehaltig – kann der Zahnschmelz angegriffen werden und es kann zur Kariesbildung kommen.

Direkt unter dem Zahnschmelz beginnt das Zahnbein. Diese Schicht wird angegriffen, sofern Karies durch den Zahnschmelz dringen kann. Vom Zahnbein aus führen Millionen von winzigen Kanälchen direkt zum Zahnmark.

Der untere Bereich der Zähne

Weiter unten bzw. tiefer sitzt das Zahnmark. Hierbei handelt es sich um weiches Gewebe, das in der Mitte eines jeden Zahns zu finden ist. Hier liegen das Nervengewebe und die Blutgefäße. Sofern Karies das Zahnmark erreicht, kommt es zu Schmerzen (siehe Pulpitis)

Am Zahnhals werden die Zähne von Zahnfleischsaum umschlossen. Dieser bildet eine Abdichtung zwischen Mundhöhle und Körperinnerem. Plaque und Zahnstein entstehen an dieser Stelle, wenn die Zähne nicht richtig gereinigt werden. Sie können zu Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischerkrankungen führen.

Das untere Ende des Zahns ist die Wurzel, die in die Knochen eingebettet ist. Die Zahnwurzel macht etwa zwei Drittel des Zahns aus und sorgt dafür, dass dieser in seiner Position bleibt.