Parodontitis


Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Der Zahnhalteapparat besteht aus vier verschiedenen Teilen: Das Zahnfleisch, der Zahn selbst, das Zahnfach und die Wurzelhaut. Ist eines der Teile aus dem Zahnhalteapparat von dieser Entzündung befallen, spricht man von Parodontitis und man kann davon ausgehen, dass sie nach und nach auch die anderen Bestandteile des Zahnhalteapparates befällt.

Ursachen und Folgen

Die Parodontitis wird grundsätzlich durch Bakterien ausgelöst, die wiederum durch Plaque oder Zahnstein gebildet werden können. Der Kieferknochen wird Stück für Stück befallen und dadurch immer weiter abgebaut, die Folgen sind Zahnverlust an den betroffenen Stellen. Eine unbehandelte Parodontitis kann sich auf den gesamten Kiefer und sogar auf das gesamte Gebiss ausbreiten.

Prophylaxe und Therapie der Parodontitis

Eine regelmäßige und vor allem richtig durchgeführte Mundhygiene ist wichtigste Prophylaxemaßnahme. Dazu zählen nicht nur das tägliche Zähneputzen, sondern auch die Verwendung von flouridhaltigen Zahncremes, das zusätzliche Benutzen von Zahnseide und gegebenenfalls auch einer antibakteriellen Mundspülung. Eine professionelle Zahnreinigung alle sechs Monate entfernt Plaque und Zahnstein sowie sämtliche Belege, auf denen sich Bakterien bilden können. Bei diagnostizierter Parodontitis wird der Zahnarzt die Zähne gründlich reinigen und weitere Maßnahmen zur Mundhygiene mit dem Patienten durchsprechen. In der Regel bildet sich die Parodontitis innerhalb weniger Tage wieder zurück.