Mundschleimhaut – mögliche Erkrankungen


Pilze, Viren und Bakterien befinden sich bei jedem auf den Schleimhäuten, den Zahnoberflächen sowie im Speichel. Deswegen gibt es zahlreiche Erkrankungen der Mundschleimhaut, die durch schädliche Mikroorganismen verursacht werden können. Normalerweise besteht in einem gesunden Körper stets eine Balance zwischen schädlichen und unschädlichen Keimen. Aber Antibiotika, Stress, falsche Ernährungsgewohnheiten sowie schwere Krankheiten können dafür sorgen, dass es zu einem Ungleichgewicht zu Gunsten der Krankheitserreger in der Mundschleimhaut kommt.

Die häufigsten Erkrankungen der Mundschleimghaut

Wichtig ist, dass Sie bereits bei kleinsten Veränderungen Ihren Zahnarzt aufsuchen. Dieser wird dann eine gründliche Untersuchung vornehmen, bei welcher er nicht nur die Zähne begutachtet, sondern auch einen Blick auf die Weichteile und Schleimhäute im Mund wirft. Zu den häufigsten Erkrankungen in der Mundschleimhaut gehören Mundsoor und Aphthen. Doch es gibt noch weitaus schlimmere Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebsformen, welche in der Mundhöhle auftreten können. Nur durch eine frühzeitige Erkennung kann hier die vollständige Genesung des Patienten gewährleistet werden.

Hier wird einmal mehr deutlich, wie wichtig es ist, zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt zu gehen. Gleichzeitig gilt, dass Sie dann, wenn Sie Veränderungen in Ihrem Mund feststellen, sofort zum Zahnarzt gehen sollten. Auch wenn es einige Erkrankungen gibt, die wieder verschwinden oder mit einfachen Mitteln behandelt werden können, ist es immer besser, den Rat eines Experten einzuholen.

Vorbeugung von Mundschleimhauterkrankungen

Zur Vorbeugung von Mundinfektionen ist es wichtig, die Zähne mindestens zweimal am Tag gründlich zu putzen. Vor dem Schlafen als auch dann, wenn Sie säurehaltige Speisen zu sich genommen haben, sollten Sie mit einer antibakteriellen Lösung gurgeln. Welche Produkte hier infrage kommen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Zahnarzt.