Wie Sie Ihre Zähne in drei einfachen Schritten gesund halten und zum Strahlen bringen


 

ZahngesundheitJeder weiß, dass man durch regelmäßiges Putzen Parodontitis und Karies vorbeugen kann. Genau aus diesem Grund greifen die meisten von uns zwei Mal täglich zur Zahnbürste. Es kommt jedoch nicht nur auf die Häufigkeit des Putzens an, sondern vor allem auf die korrekte Technik. Ein Facharzt bekommt laut eigener Aussage immer wieder zu hören, dass ein Patient nichts für den Zustand seiner Zähne könne, sondern schlechte Zähne in der „Familie liegen würden“. Diese Aussage ist weder haltbar, noch vertretbar! Nicht die Genetik ist es, die Zähne krank werden lässt, sondern eine mangelhafte Mundhygiene und teilweise auch eine ungesunde Ernährung. Wenn Sie viele Lebensmittel essen, die große Mengen an Zucker enthalten und gleichzeitig unregelmäßig putzen, so kommt es in der Folge logischerweise zu Karies.

Was geschieht bei Zahnfäule?

Es kommt zunächst zu einer immer voranschreitenden Entkalkung und einer Schädigung des Zahnschmelzes. Wenn dieser Schutz auf der Zahnkrone erst einmal zerstört ist, können Bakterien sehr leicht vordringen. Es entstehen Löcher, die im schlimmsten Fall sogar den Verlust des Zahnes bedeuten können. Wenn die Karies sogar bis in die Pulpa, also ins Zahnmark vordringt, so sind Entzündungen und damit verbundene heftige Schmerzen die Folge. Anfangs treten diese nur zeitweilig auf, bis sie schließlich dauerhaft werden.

Eine Anleitung zum korrekten Putzen

Wenn Sie Ihre Zähne gesund erhalten möchten, sind eine regelmäßige Mundhygiene und die korrekte Putztechnik unerlässlich.

  • Arbeiten Sie mit kleinen und rüttelnden Bewegungen um Speisereste zu beseitigen.
  • Benutzen Sie Zahnpasta, in der Fluorid enthalten ist und arbeiten Sie täglich mit Zahnseide. So können Sie die Zahnzwischenräume optimal sauber halten.
  • Essen Sie öfter Obst und Schwarzbrot, denn der Verzehr dieser Lebensmittel regt den Speichelfluss an. Es entstehen weniger Beläge und Bakterien haften schwieriger an.

Zahnfäule ist ansteckend!

Lecken Sie keine Schnuller oder Besteckteile ab, die Ihr Kind noch benutzt. Karies ist ansteckend, denn die verursachenden Bakterien könnten in den Mundraum des Kindes übertragen werden. Ganz bedeutsam bei der Entstehung von Karies sind aber vor allem der übermäßige Verzehr von Zucker und eine unregelmäßige Zahnhygiene. Wenn Sie Ihre Zähne regelmäßig putzen, so können sich Bakterien erst gar nicht anhaften und die Gefahr von Karies ist so gut wie gebannt.

So können Sie Karies erkennen

Wenn Sie unter einem oder mehreren der nachfolgenden Symptome leiden, sollten Sie schnellstmöglich einen Zahnarzt aufsuchen.

  • Sie sehen auf einem oder mehreren Zähnen weiße oder braune Flecken. Dies ist vermutlich die Folge der Entkalkung der Substanz des Zahnes.
  • Wenn Ihre Zähne empfindlich auf Heißes oder Kaltes reagieren, sollten Sie alarmiert sein.

Denken Sie doch daran, dass nur ein Zahnarzt eine fundierte Diagnose stellen kann und wir hier nur Hinweise geben können. Dies kann den Zahnarztbesuch in keinem Fall ersetzen.

Ein Facharzt unterscheidet im Übrigen zwischen zwei Arten bei der Schädigung des Zahnes:

Zum einen eine Schädigung, bei der die Oberfläche noch intakt ist, obwohl die Entkalkung fortgeschritten ist und zum anderen die Karies, bei der die Oberfläche angegriffen ist. Erst wenn der Zahn massiv befallen ist, bildet sich ein deutlich sichtbares Kariesloch.